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Rohdiamant von Swarovski erzielt neuen Spitzenpreis
Höhepunkt der diesjährigen Riemer Fohlenauktion
stellte zweifellos das Bieterduell um Sergio Rossi dar. Der
lackschwarze Swarovski-Sohn hatte bereits im Vorfeld viel
Aufmerksamkeit erregt - und auch im Auktionsring setzte er
sich entsprechend in Szene. Die Gebote schnellten geradezu
in die Höhe und am Ende konnte sich die Limbecker GmbH und
Co. KG über den Zuschlag freuen - das letzte Gebot lag bei
€ 23.000,-- .
Zweitteuerstes Fohlen der diesjährigen Auktion war
ebenfalls eine Dressurofferte: Franz-Josef, Sohn des
Leistungsprüfungssiegers Fiorano aus der Zucht von Kersten
Feistner, Freising, wechselte für € 8.100,-- in den
Besitz einer oberbayerischen Sportreiterin. Gefragtestes
Stutfohlen der Kollektion war Gucci – eine Tochter des Don
Diamond, Siegerhengst der Süddeutschen Hengsttage 2007 und
im vergangenen Jahr Vize-Bundeschampion: Die aus der Zucht
von Anton Glöckler, Hawangen, stammende, und von Dieter
Stippl, Karlsfeld, präsentierte braune Stute erzielte €
7.550,-- , auch sie bleibt im oberbayerischen Raum.
Ebenfalls top bei den Stuten war Fashion von Rivero II/Coriolan
aus dem Zuchtstall von Johann und Alois Sailer, Tittmoning,
diese ging für €
6.800,-- an eine Käuferin in der Oberpfalz.
Der Standort München-Riem hat sich in der regionalen
Fohlenvermarktung in den letzten Jahren mehr und mehr
etabliert, die diesjährige Auktion hat nicht nur innerhalb
Bayerns Beachtung gefunden. Franz Galneder, 2. Vorsitzender
des Pferdezuchtverbandes Oberbayern e.V. konnte am 19.
September Kaufinteressenten aus dem gesamten Bundesgebiet in
der Neuen Reithalle in München-Riem begrüßen. Er zeigt
sich mit dem Ergebnis der Fohlenauktion mehr als zufrieden,
trotz allgemein flauer Konjunktur brachte die Versteigerung
bei einen Gesamtumsatz von knapp 175.000,--
einen Durchschnittspreis von € 4.478,-- und stellt
damit das beste Ergebnis bayernweit. Für die im Auktionslot
zahlenmäßig etwas stärker vertretenen Hengstfohlen legten
die Käufer im Schnitt € 4.619,-- an, für ein Stutfohlen
wurden im Mittel € 4.313,-- bezahlt. Besonders erfreulich
ist, dass neben einigen langjährigen Kunden und
Hengststationen wie dem Birkhof und dem Gestüt Sprehe, die
dem Nachwuchs aus dem oberbayerischen Zuchtgebiet seit
Jahren die Treue halten, heuer besonders viele neue Käufer
zu verzeichnen waren. Ein breit gefächertes Angebot an
attraktiven Abstammungen – national bekannte Vatertiere
und leistungserprobte Mutterstuten - hat in diesem Jahr vor
allem Sportreiter animiert, sich ihren Nachwuchs in Riem zu
sichern.
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